



Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Schweinegrippe
Bitte informieren Sie sich über unsere Grippe-Seite bzw. die dortigen Links zu den internationalen Organisationen.
Hochkontagiöse Erkrankungen
Bei Hochkontagiösen Erkrankungen handelt es sich um Erkrankungen, die im Rahmen von terroristischen Anschlägen oder kriegerischen Auseinandersetzungen oder auch im Sinne von meist importierten schwer verlaufenden hochansteckenden Infektionen zu einer akuten erheblichen Gefahr von Kontaktpersonen, Mitpatienten und medizinischem Personal werden können. Im einzelnen sind dies:
Pocken
- Vom RKI veröffentlichte Fortbildungen zur Diagnostik und Behandlung von Pockenerkrankungen sowie zur Organisation von Pockenschutzimpfungen und Seuchenhygienischen Massnahmen sind hier herunterladbar.
- Das LGA-BW hat eine interaktive Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte auf CD-ROM erstellt (siehe: Jahresbericht 2003), die als Beilage zur Januar-Ausgabe 2004 des Ärzteblatts Baden-Württemberg an alle Ärztinnen und Ärzten in Baden-Württemberg verteilt wurde.
Virale hämorrhagische Fieber (VHF)
- Dazu zählend Marburg-Krankheit, Lassa-Fieber, Ebola-Fieber, Gelbfieber, Krim-Kongo-hämorrhagisches Fieber u.a.
- Von einem VERDACHTSFALL spricht man bei einem febrilen ( > 38,5° C) Patienten mit oder ohne weitere Symptome:
1. der sich bis zu drei Wochen vor Erkrankungsbeginn in einem bekanntem Endemiegebiet (siehe: ecdc) oder in einem Gebiet aufgehalten hat, in dem in den vorausgegangenen zwei Monaten bestätigte oder vermutete Fälle von VHF aufgetreten sind, und dort möglicherweise unmittelbaren Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten an VHF erkrankter lebender oder verstorbener Personen oder VHF-infizierter Tiere (z.B. Affen, Nagetiere, Fledermäuse) hatte, oder an einer hämorrhagischen Diathese oder einem ungeklärtem Schock leidet 2. der im In- oder Ausland in einem Labor oder in einer sonstigen Einrichtung gearbeitet hat, in der ein Umgang mit VHF-Erregern, erregerhaltigem Material, VHF-infizierten Tieren oder VHF-erkrankten Personen möglich ist - Einen Patienten-Fragebogen bei einem VHF-Verdachtsfall finden Sie hier (pdf).
- Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des RKI, dort auch die jeweiligen Falldefinitionen, und der WHO.
Lungenpest
SARS und SARS-ähnliche Erkrankungen
- sowie andere auf den Menschen übertragbare Paramyxovirus-Zoonosen; Syndrome, bei denen mit Wahrscheinlichkeit von hoher Kontagiosität und hoher Letalität ausgegangen werden muss.
- Informationen zu SARS finden Sie in dem frei zugänglichen, erstmals 2003 veröffentlichten SARS-Referenz Buch von Bernd Sebastian Kamps und Christian Hoffmann.
Lungenmilzbrand
Bioterrorismus
Weitere Infektionen bzw. Intoxikationen, die im Rahmen von Bioterrorismus-Attacken vor allem auch ein enormes Potential im Sinne von Auslösung öffentlicher Panik haben, wie Tularämie, Botulismus, Hautmilzbrand, Bruzellose, Rotz, Q-Fieber, Alphavirus-Enzephalitiden, SEB-Intoxikation, Ricinvergiftung, Mykotoxinvergiftung, werden hier nicht im Detail behandelt. Sollten solche Erkrankungen gehäuft auftreten, muss jedoch entsprechend allgemeinem Katastrophenschutzplan eine akute Lagebeurteilung gemäß Szenario II-Verseuchung vorgenommen werden. Auf ein im Jahre 2002 vom Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz im Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (auf der Grundlage eines von der US Army erstellten Handbuches ) veröffenlichten Blue book zur Vorsorge und medizinischem Management von Verletzungen durch biologische Waffen wird verwiesen.
HKE-Plan
Für die Universitätsklinik Freiburg existiert für den Verdacht auf eine Hochkontagiöse Erkrankung derzeit (Stand 07/2004) nur ein nicht autorisierter Entwurf eines HKE-Planes. Die Aufnahmestation (Tel. 0761/270-3325) ist für diesen Fall primärer Ansprechpartner in Kooperation mit der Klinikhygiene.
Weitere Links
- Robert-Koch-Institut
- WHO:
Telefonnummern
Die Kontaktdaten der Landesgesundheitsämter finden Sie hier. Das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg ist folgendermaßen erreichbar:
Geschäftstelle: Tel. +49 (0) 711 904-39509
Mail:
gesundheitsschutz@rps.bwl.de





