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Malaria
Malaria ist eine potentiell lebensgefährliche Erkrankung, die möglichst durch vorbeugende Massnahmen verhindert werden sollte. Bei Reisen in Länder mit Malariarisiko gehören dazu insbesondere der Schutz vor Mückenstichen (helle Kleidung mit langen Ärmeln, Insektenrepellentien, Moskitobettnetze) als auch eine korrekte medikamentöse Prophylaxe, die von Land zu Land und in Abhängigkeit von Reisestil, - zeitpunkt und Zeitraum sich unterscheiden kann. Durch eine konsequente Vorbeugung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko deutlich gesenkt werden, auch wenn auch das konsequente Einhalten der Empfehlungen keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malaria bietet. Daher muss bei jedem Fieber (auch noch bis zu Monate) nach Tropenaufenthalt an eine Malaria gedacht werden! Für das Jahr 2004 wurden 707 importierte Malariafälle gemeldet. Davon wurden die meisten (87%) aus afrikanischen Ländern importiert, insbesondere nach Reisen nach Westafrika oder Kenia. Zwei dieser Erkrankungen verliefen tödlich. Weitere Informationen im Epidemiologischen Bulletin Nr. 35 des RKI.





